Meine Philosophie

Entweder richtig oder gar nicht

Nein, ich will jetzt nicht mit meiner Philosophie des Lebens langweilen — das ist vielleicht der falsche Ort dazu. Aber irgendwie meine ich schon, dass die persönliche Philosophie hier mit reinspielt: Letztendlich ist es die Grundlage, aus der heraus ich handle.

In den letzten Jahren entstanden viele Hyps, die im Internet immer wieder für große Aufregung gesorgt haben. Wenn Sie in der Zeitung arbeiten, bekommen Sie solche Hyps besonders mit — sie sind eine der Säulen des Jounalismus. Und wenn dann wieder "eine Sau durchs Dorf getrieben wird", liegt eine besondere Spannung in den Redaktionsräumen.

Wenn Sie jetzt diese Hyps auf die Webentwicklung übertragen, gab und gibt es da auch immer wieder Themen, die faszinieren und "wie die Sau durchs Dorf" getrieben werden — bis er sich totgelaufen hat. Ich denke da z. B. an die "Flashomanie", die in den Anfängen des Web einen User mit den damals noch langsamen Leitungen zur Verzweiflung getrieben haben ...

Sie merken schon: Ich bin kein Freund von solchen Hyps! Was ich vermisse und in meiner Arbeit einbringe ist das vorausschauende Prinzip — Das Wissen der Vergangenheit und die Entwicklungen der Gegenwart ergeben für mich den Weg, den wir gehen werden.

Und da sind wir schon mitten in meiner Philosophie: Eine Homepage hat einen Auftrag. Sie soll Informationen bereitstellen. Informationen, die der Suchende schnell benötigt und demenstprechend auch schnell finden möchte und finden soll. Deshalb stehen für mich diese Informationen an erster Stelle. Alles andere muß sich dem unterordnen, kann als Beilage angeboten werden — wenn der Kunde die Zeit hat, kann er sich das anschauen — aber er entscheidet, ob oder ob nicht.

Wenn wir dieses Ansinnen an oberster Stelle sehen, muß sich nicht nur ein Intro, sondern auch das Design, der technische Aufbau und die Seitengestaltung dem unterordnen. Hilfsmittel wie eine Suche, eine Seitenübersicht und andere müssen das Finden dieser Information unterstützen.

Hier sehe ich das Redaktionssystem — in meinem Fall Typo3 — als Grundlage einer Internetpräsenz vor. Gerade Typo3 bietet das, was ich von einer Homepage als Anwender erwarte: Ich muß nicht programmieren, um eine Seite in den Seitenverbund einfügen zu können, ich muß nicht programmieren, um den Inhalt in der Seite in eine einigermaßen schöne Form zu bringen. Ofificeartige Elemente erleichtern den Umgang mit der Software. Und die Sicherheit bei den Abfragen von persönlichen Daten über Formulare oder eines Internetshops stehen grundlegend zur Verfügung.

Um es auf einen Nenner zu bringen: Gutes Werkzeug bringt auch gute Ergebnisse. Sicherlich: Typo3 ist ein sehr großes Werkzeug, der Umgang damit will auch gelernt sein. Aber letztendlich wird hier in die Zukunft investiert, stehen alle Möglichkeiten offen, der kommenden Anforderungen gerecht zu werden.